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Henry Brömmelkamp, M. Sc.
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Fax +49 (0) 381 498 - 9312
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Henry Brömmelkamp, M. Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Landesexzellenzinitiative PIRATE
Personalisierte intrakranielle Risikobestimmung von Aneurysmapatienten zur Therapie-Evaluation

Arbeitspaket 3: Phantomentwicklung und Simulation
Intrakranielle Aneurysmen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, da ihre Ruptur häufig zu schwerwiegenden neurologischen Schäden oder zum Tod führen kann. Aktuelle Methoden zur Risikobewertung sind jedoch häufig ungeeignet.
Moderne bildgebende Verfahren wie die 4D-Fluss-MRT ermöglichen zwar die nichtinvasive Erfassung komplexer Blutströmungen und liefern wertvolle Informationen über hämodynamische Prozesse in patientenspezifischen Gefäßgeometrien. Allerdings bestehen weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich der Genauigkeit und Vergleichbarkeit der gemessenen Strömungsparameter.
Im Rahmen des Projekts PIRATE werden individuelle Vorhersagen mittels moderner Bildgebung, 4D-Fluss-MRT und neuronaler Netze entwickelt. Ziel dabei ist es, eine klinische Software zur Entscheidungsunterstützung zu entwickeln, die Ärzten hilft, die optimale Behandlungsstrategie für jeden Patienten zu bestimmen.
Landesexzellenzinitiative FlussMRTQA
Prüfmethoden für die Qualitätssicherung der MRT-basierten Blutflussmessung: Methodenentwicklung und Validierung im Rahmen einer Interlaborstudie

Die geschwindigkeitssensitive Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein vielversprechendes Instrument in der klinischen Diagnostik, um Geschwindigkeits- und Turbulenzfelder in Blutgefäßen zu erfassen und kardiovaskuläre Erkrankungen frühzeitig – noch vor dem Auftreten klinisch relevanter Symptome – zu erkennen. Eigene Vorarbeiten haben jedoch gezeigt, dass die klinisch eingesetzten MRT-Protokolle fehlerhafte Blutflussmessungen liefern können. Diese Problematik ist bislang kaum bekannt, da standardisierte Prüfprotokolle zur Qualitätssicherung solcher Messungen für den klinischen Einsatz fehlen. Gegenwärtig hängt die Qualität der MRT-Strömungsmessung vollständig vom eingesetzten Gerät, der herstellerspezifischen Pulssequenz sowie der Erfahrung des medizinischen Personals ab.
Am MRI Flow Lab, einem DFG-Gerätezentrum zur Weiterentwicklung der MRT-Messtechnik für strömungsmechanische Anwendungen, werden zu diesem Zweck Prüfprotokolle und Prüfsysteme entwickelt. Als Referenz dienen hochgenaue Daten, die mit einer etablierten MRT-Goldstandard-Methode gewonnen werden. Nach der Methodenvalidierung erfolgen anwendungsnahe Tests im Rahmen einer Interlaborstudie an klinischen Standorten mit MRT-Geräten verschiedener Hersteller.
| Zeit(raum) | Lebensstation |
|---|---|
| 2015 | Abitur am Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren |
| 10/2016 − 10/2020 | Bachelor Studium Maschinenbau an der Universität Rostock |
| 10/2020 − 10/2023 | Master Studium Maschinenbau an der Universität Rostock, Vertiefungsrichtung Strömungsmechanik und Thermodynamik |
| 03/2022 − 08/2022 | Auslandssemester am Instituto Superior Técnico, Universität Lissabon |
| 10/2022 − | Forschungsaufenthalt an der Michigan State University, USA |
| 11/2023 − 12/2023 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Strömungsmechanik der Universität Rostock |
| 01/2024 − 04_2024 | Praktikum im Clutch Engineering der GKN Driveline Bruneck, Italien |
| seit 5/2024 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Strömungsmechanik der Universität Rostock |


