Kontakt

Dr.-Ing. Martin Bruschewski

Oskar-Kellner-Institut (OKI) / Raum 116
Justus-von-Liebig-Weg 2
18059 Rostock

MRI flow lab
Albert-Einstein-Straße 2
18059 Rostock

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Fax  +49 (0) 381 498 - 9312
martin.bruschewskiuni-rostockde


Forschungsgebiet MRT Strömungsmesstechnik

am Lehrstuhl Strömungsmechanik

Die Magnetresonanztomographie ist ein aus der Medizin bekanntes, bildgebendes Diagnoseverfahren, welches unter anderem die zwei- oder dreidimensionale Erfassung von Geschwindigkeits- und Temperaturfeldern ermöglicht. Im Gegensatz zu den üblichen Messverfahren kommt diese Messtechnik ganz ohne optischen Zugang oder zusätzliche Partikel in der Strömung aus. Für die Forschung verfügt der Lehrstuhl Strömungsmechanik über ein eigenes MRT-Gerät in einem speziell für strömungsmechanische Untersuchungen entworfenen Forschungslabor.

Weiterführende Informationen:

Laufende Forschungsprojekte

AG Turbo Verbundvorhaben 2019: Robuste Turbomaschinen für den flexiblen Einsatz (RoboFlex)

Visualisierung von Strömungen und Fluidtemperaturgradienten von Turbomaschinenkomponenten mittels Magnetresonanztomographie

In Zusammenarbeit mit dem Industriepartner MAN Energy Solutions SE zielt dieses Forschungsvorhaben auf die Auslegung der internen Strömungen von Turbomaschinenkomponenten mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) ab. Das extrem schnelle Messverfahren produziert 3D Strömungsdatensätze mit Millionen von Datenpunkten in wenigen Stunden. Ziel ist es, diese Messdaten in die Auslegung der Komponenten mit einfließen zu lassen und mittelfristig maßgeblich zur Flexibilisierung des Einsatzes dieser Maschinen beitragen zu können.

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BMWi LuFo V-3

Experimentelle Methode zur Untersuchung der dreidimensionalen Temperatur- und Geschwindigkeitsfelder in Kühlsystemen basierend auf der Magnetresonanztomographie

In dem Forschungsprojekt wird untersucht, wie die Magnetresonanztomographie für die Auslegung von Kühlungen in Triebwerkssystemen eingesetzt werden kann. Das Messverfahren soll so weiterentwickelt werden, dass es bereits im frühen Entwicklungsprozess neuer Kühlsysteme genutzt werden kann, um die Vorhersagegenauigkeit der Entwürfe zu verbessern.

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